MERLIN EVENTS
Conny Stütz

CISSY & HUGO A CARACAS

Foto: Ensemble21

Cissy Kraner und Hugo Wiener gingen 1938 mit einer Künstler-Tournee erst nach Bogotá und von da nach Caracas - das Programm erzählt, wie sie sich auf der Reise nach Südamerika verlieben, die Suche nach dem individuellen künstlerischen Ausdruck auf einem fremden Kontinent, die Herausforderung in fremden Sprachen zu reimen, den Wortwitz zu erspüren. Sie eröffneten eine Musik-Bar, Cissy feiert mit spanischen, englischen und französischen Chansons Erfolge. Hugo schreibt die Nummern und begleitet sie am Klavier. Sie entwickeln in dieser Zeit ihren unvergleichlichen Stil, mit dem sie schließlich nach Wien zurückkehren.

"Cissy & Hugo a Caracas“ fasziniert mit satirisch-pointierten Chansons wie „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn“, „Der Novotny“, „Der Nowak lässt mich nicht verkommen“, „Die Pokornys“, „Das Pin-Up Girl“, „Der Vamp von Favoriten". Die Sängerin und Schauspielerin Rita Luksch und der Grammy-Gewinner Georg O. Luksch bringen die aufregendsten Momente des künstlerischen Schaffens von Cissy Kraner & Hugo Wiener zum Erblühen. Electro Swing, Theremin, Live-Performance, Percussion und klassische Klavierbegleitung schaffen Klangstrukturen, die eine Katalysatorwirkung bilden. Schwungvolle mehrsprachige Nummern zu überaus witzigen Texten, Elektroswing und Wienerlieder runden das Programm ab.










DER KLEINE PRINZ

 

Foto: Ensemble21
(nach Antoine de Saint-Exupéry)

 

Als Parabel für Sinn und Erfüllung erzählt dieses Stück vom unvergleichlichen Wesen der Freundschaft. Der französische Dichter Saint-Exupéry verarbeitete hier Gedanken, die im 21. Jahrhundert mit Bezug auf Nachhaltigkeit und Achtung für die Welt gesehen werden können.

 

Rita Luksch hebt in ihrer Neubearbeitung auf weiblich-lebendige Weise die philosophischen, feinen Nuancen der Erzählung hervor. Georg O. Luksch verbindet Traum und Wirklichkeit, Melodie mit Sphäre. Gemeinsam mit der gefühlvollen Interpretation der Bratschistin Amélie Persché erwärmt das Künstlertrio die Herzen der ZuschauerInnen.

 

Der kleine Prinz trifft auf seiner Reise seltsame Personen: einen König, einen Eitlen, einen Säufer und eine Businessfrau. Schließlich kommt er auf die Erde, hier bietet ihm die Schlange ihre Hilfe an. Er sucht aber einen Freund. Im Rosengarten sieht er, dass es Tausende von Rosen gibt, die alle seiner Rose gleichen. Doch der Fuchs schenkt ihm das Geheimnis für Freundschaft und Liebe. „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Der kleine Prinz erkennt, dass seine Rose einzigartig ist. Saint-Exupéry richtet diese Botschaft an das Kind in uns. Zeitmangel ist eine weit verbreitete Krankheit. Fantasie und Kreativität haben im Alltag oft zu wenig Platz.


 

 


ELEKTRA: VERRAT - TOD - RACHE

Foto: Ensemble21

 

Die Schauspielerin & Autorin Rita Luksch holt diese archetypische Frauenfigur im Sinne der Katharsis gemeinsam mit dem Komponisten & Grammy-Gewinner Georg O. Luksch ins 21. Jahrhundert. Culture-Clashs führen zu Unverständnis und Unmut. So prallen bei Elektra die unterschiedlichen Lebensansichten der Eltern Klytämnestra und Agamemnon aufeinander. Wir erkennen Dynamiken, die wir auch selbst durchleben und stellen eigene Bezüge zu diesen Archetypen her. Die Charaktere werden durch live Elektronik-Sounds von Georg O. Luksch transformiert, von Rita Hatzmann-Luksch messerscharf interpretiert und in ihrem emotionalen Inhalt für heutige Seh- und Hörgewohnheiten aufbereitet. Die variantenreiche Tongebung lässt uns tief in die jeweilige Gedankensphäre eintauchen. Alle Charaktere werden von einer Darstellerin gespielt, was zu einer sehr konzentrierten Wahrnehmung führt. Die Klanggestaltung bildet eine Brücke zwischen der Ambient-Musik der 70er Jahre und der elektronischen Stilmittel, die in der aktuellen Jugendkultur zu finden sind.

 

Im Background-Experimentalfilm von Erich Heyduck sind starke Farben, Abstraktion und spannungsgeladene Assoziation zu sehen.
Elektra stellt das aus verschiedenen Kulturen althergebrachte Frauenbild neu in Frage. Wo liegt die Chance für Elektra-Frauen, die Gesellschaft hin zu einer positiveren Zukunft zu bewegen?

 

 





KALEIDOSKOP DER LEIDENSCHAFT

Foto: Ensemble21

 

Das neue Programm von Rita Luksch taucht tief hinein in die Wunder des Lebens. Sie stellt die wirklich wichtigen Fragen wie: Was mache ich mit meinem Schoko-Nikolaus?

 

Prägende Eindrücke der jungen Schauspielerin, die sich mit der Sonne im Herzen auf und davon gemacht hat. Eine Reise in die weite Welt, Abenteuer wagen, Unsicherheiten in Kauf nehmen, um die Liebe zu entdecken. Es sind auch große Hürden zu überwinden, Beziehungskrisen zu meistern, um die Erfüllung in Musik und Poesie zu finden.

 

Georg O. Luksch erzeugt live auf der Bühne mit Field Recordings und elektronischen Instrumenten faszinierendes Gänsehaut-Feeling. Schwebende Klangflächen mit hoch emotionalen lyrischen Texten von Gergana Popova entfalten in der starken Performance ein Kaleidoskop der Gefühle. Psychedelische Farben verschmelzen in den Visuals von Erich Heyduck mit symbolistischen Assoziationen. Hinein verwoben sind die kraftvollen Bildwelten von Gergana, sie infizieren mit triumphierender positiver Energie. Ein leidenschaftliches Zusammenspiel von Wort, Bild und Musik in einzigartiger Ausdruckskraft der Schauspielerin.


 

 

 

KASSANDRA 4D

 

Kassandra - Prinzessin von Troja, Seherin, Priesterin des Apollon - sie verbindet Schönheit mit Intelligenz, prophezeit den Untergang ihres Volkes, jedoch niemand glaubt ihr. 10 Jahre belagern die Griechen die Stadt, schlimme Kämpfe vor den Toren, durch eine gefährliche List von Odysseus überwinden die Angreifer die starken Befestigungsmauern und das sagenhafte Troja geht unter. Wie konnte es so weit kommen, wo es für Kassandra doch offensichtlich war?

 

Der klassische Stoff bietet Autorin und Schauspielerin Rita Luksch genug Angriffsfläche, um heute brennende Themen wie Klimawandel und Nachhaltigkeit zu bearbeiten. Sie greift Einsteins Theorien und Jane Goodalls Weisheiten auf, ein weltumspannendes Werk zu den brennendsten Themen unserer Zeit. Verschwendung und Sucht nach Macht führen zur Klimakrise, durch ungerechte Verteilung der Ressourcen auf unserem Planeten kommt es zu Unterdrückung und Krieg. Wie in Troja ist das Problem die Blindheit derer, die an der Spitze stehen, den Staat führen sollten. Die Grundfrage lautet: Wie kommen wir zu einem guten Leben für alle?
Theater überwindet Raum und Zeit: mit Klangwellen die Zukunft mit Gegenwart verbinden. Aus geheimnisvollen Epizentren von Flächen und Rhythmen pulsiert die Musik ins Publikum. Der Multiinstrumentalist und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch erweitert mit teils selbst gebauten Instrumenten Sphären in Quadrophonie. Die faszinierenden Visuals von Erich Heyduck öffnen dazu neue Bildwelten und lassen die Gedanken entschweben.

 


THERESE

Foto: Ensemble21

(nach Arthur Schnitzler)

Ein fein gegliedertes Psychodrama mit enormer Sogkraft, live eingebunden in die eigens dafür erstellten Kompositionen von Georg O. Luksch - komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Elektroakustik, Percussion und Gitarre. Phänomenal, wie Rita Luksch mit unglaublicher Textsicherheit in die Rolle der Therese schlüpft und dabei phasenweise auch die Charaktere ihrer Mutter und ihres Sohnes annimmt. Neue Bühnenfassung der packenden, emotionalen Lebensgeschichte Thereses, der über 300 Seiten Roman bearbeitet von Rita Luksch als Ein-Frau-Show auf der Bühne - spannend wie ein Krimi! Den malerischen Hintergrund für diese aufregende Performance bietet eine eigens zum Stück erstellte visuell-experimentelle Filmprojektion von Erich Heyduck mit Bildern aus der Schnitzler Zeit.
Therese möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie will keine vorschnelle feste Bindung, sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben. So lebt sie bald als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin de Siècle. Während sie als Erzieherin in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser Großteils bei fremden Menschen am Land auf.


 






Rita Luksch

Georg O. Luksch

Ensemble21


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